
meer aus blut
grau-schwarze stunden,
unendliche sekunden.
die nacht ist tot.
der himmel ist rot.
- morgenrot, es zerf
ließt am horizont,
tropft langsam, zäh, bildet eine pfütze,
ein meer aus blut.
trübe gedanken, kaputte ideen und leere phantasien ertrinken,
sinken langsa
m auf den grund,
treiben oder bleiben wo sie sind.
gedankenverloren sitz ich
mit einer angelrute auf dem mond,
versuche verlorenes wiederzuerlangen,
zu fangen, mit einem köder aus vergangenheit.
und während ich da sitze und warte blicke ich ins rot unter mir,
monoton und leer, wir beide, rot & ich,
und frag ich mich was das eigentlich soll,
blutige nostalgie brauche ich doch nicht.
also werfe die angel ins meer,
stehe auf und springe ins nichts.
durstig nach leben,
des wartens müde,
der nächsten herausfoderung auf der spur,
das bin ich,
niemand sonst,
lou