Polemie
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Sternförmig. Theoretisch. Gut.

Sternförmig. Theoretisch. Gut.
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Als gewöhnlicher Autor hat man natürlich immer Angst, seine politische Meinung zu deutlich auszudrücken und sich damit den Unmut des Chefredakteurs (gegebenenfalls des Admins) zuzuziehen. Da dieser Blog aber sehr polemisch und locker ist, kann ich einfach ungestört und ungehemmt drauflos schreiben.

Der Kommunismus funktioniert leider nur in der Theorie. Alle Staaten, die versucht haben, dieses Konzept in die Tat umzusetzen, wurden später zu Diktaturen und gingen irgendwann unter. Eines der letzten “kommunistischen” Länder, Nordkorea, gibt es zwar noch, aber es hat wenig Freunde und wird wegen seiner Atomversuche von der internationalen Gemeinde heftig kritisiert. Es spiegelt eines der Probleme des Kommunismus wieder. Er wird von scheinheiligen Politikern missbraucht, die ihrer Nation keinerlei Freiheiten lassen und sich als “Demokratische Volksrepublik” bezeichnen. Die UdSSR ging unter. Die DDR ging unter. Und die Führer, die dafür gesorgt haben, werden nach ihrem Tod als Helden verehrt.

Dabei ist der Kommunismus als Idee eigentlich sehr gut. Wenn man sich die immensen Ungerechtigkeiten heutzutage ansieht, wünscht man sich einfach eine Gesellschaft, in der alle gleich wohlhabend sind.

Schade.

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Peace is the time between wars

Peace is the time between wars
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Die moderne Politik hält sich für sehr zivilisiert und vergisst dabei, dass in den Kriegen, die geführt werden, immer noch Menschen sterben. Das hat nichts mit Zivilisation zu tun. Warum gibt man Milliarden für Waffen aus, anstatt diese sinnvoll und zum Aufbau der Gesellschaft zu verwenden ? Die Politiker suhlen sich oftmals in Friedensnobelpreisen und anderen Auszeichnungen, obschon sie täglich tausende von Soldaten zum Kriegseinsatz schicken. Das prangere ich an. Krieg ist unnötig, teuer und unmenschlich. Die Person, die sich das Konzept der militärischen Auseinandersetzung ausgedacht hat, gehört hinter Gittern. Man fragt mich oft, ob der Erste Weltkrieg, der ein Zeitalter brutaler und rücksichtsloser Gewalt einläutete, denn nicht unvermeidlich gewesen sei. Ich sage nein. Krieg lässt sich immer vermeiden. Was hat die Evolution nicht alles getan, um uns so weit zu haben, dass wir aufrecht laufen können und intelligent denken können. Und was machen wir ? Wir erschießen uns gegenseitig und finden das dann auch noch toll. Krieg ist so dämlich wie rauchen. Es ist Vergeudung von Leben. Eltern von Rauchern fragen sich, wozu sie ihr Kind denn so viele Jahre lang gepflegt und erzogen haben, nur damit es plötzlich anfängt, sein Geld für Zigaretten auszugeben und sich und seine Lungen langsam aber sicher zu zerstören. Das Gleiche gilt für die Evolution. Die fragt sich, wozu sie die Menschen und das, was sie umgibt, erschaffen hat, wenn sie sich doch sowieso irgendwann aus irgendeinem Grund töten werden und die Natur gleich mit. Doch das Thema dieser wissenschaftlichen Dissertation soll keinesfalls der Klimawandel sein und daher komme ich wieder auf meine ursprüngliche These zurück. Krieg kann keine Lösung sein. Wenn es ein Problem gibt, kann und soll man reden. Nicht umsonst gab uns der Entwicklungsprozess die Gabe der Sprache und der Kommunikation. Die Menschen haben Panzer, Gewehre und Raketen erfunden und niemand sonst. Wer gibt uns das Recht, einen Konflikt mit Waffen zu lösen und dafür nicht bestraft zu werden. Wenn es nach mir ginge, sollte jede Regierung, die einen Krieg verursacht oder unterstützt, verklagt werden und vor Gericht kommen. Aber auf mich hört ja keiner.

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Die Tour de France

Die Tour de France
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Jetzt, wo wieder überall Schnee liegt, jeder mal auf die Schnauze fällt, weil es einfach nur glatt ist, muss man von Fahrrad fahren reden. Jeder, der Fahrradfahrer ist, und auch auf so ein Objekt angewiesen ist, versteht, dass man in diesen Tagen leichte Probleme haben kann. Vom Rutschen bis zum einfachen Hinfallen. Und da geht es von Brechen über Fleischwunden zu Nichts.

Also. Jetzt, da diese Zeiten angebrochen sind, ist es so unpassend wie noch nie, über die Tour de France und die ganzen anderen Rennen generell zu reden bzw. debattieren. Deswegen mache ich das jetzt.

Teil 1: Was ist die Tour de France?

Tja. Als Wahlfranzose würde ich dieses Radrennen ganz einfach als Frankreichrundfahrt definieren. Viele Menschen, in verschiedenen Teams, mit verschiedenen Sponsoren, fahren um die Wette durch Frankreich, um immer am schnellsten durch das Ziel zu kommen, das meistens 200 bis 300 Kilometer entfernt ist.

Teil 2: Ist nicht nötig

Mehr braucht man auch fast nicht zu sagen. Jeder kennt die Tour. Allerdings kann man noch auf das ganze Doping-Ding eingehen. Viele sind gegen die Tour, weil einige, nicht wenige, Radfahrer mit nicht erlaubten Dopingsubstanzen erwischt wurden. Wo ist das Problem? Okay, es ist nicht ehrlich, aber es dopen doch sowieso alle. Warum sagt man nicht einfach : der, der am besten dopt hat gewonnen? Das finde ich persönlich bescheuert, aber naja, manche denken so. Es geht doch um Sport, um Monate-, jahrelanges Training und nicht um Medikamente.

Deswegen haben ARD und ZDF sich auch entschieden, die Tour nicht mehr zu übertragen, obwohl sie das aber dann doch gemacht haben, glaube ich. Vielleicht aber auch nicht. Ist ja auch egal.

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Wie ich Lou zum Schreiben brachte

Wie ich Lou zum Schreiben brachte
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Nachdem ich den Blog zusammen mit dem Admin die letzten Wochen praktisch alleine stemmen musste, wollte ich unsere österreichische Allzweckwaffe Lou wieder reaktivieren, auf dass sie uns ein wenig unterstützt.

Ich schrieb :

Hallo Lou,
Es ist verdammt lang her und ich wollte einfach mal fragen, ob du  nicht mal wieder einen text auf polemie schreiben könntest ?
Fred

Ihre Antwort :

hakuna matata, stresser =]

Ich dachte, das wird nie etwas. Doch nur eine knappe halbe Stunde später ging ihr Artikel auf Polemie online. Dennoch schrieb ich ihr noch einmal und machte ihr Druck, nur um ihr auf den Geist zu gehen.

Ich schrieb :

Sehr geehrte Frau Lou (Name  von der Redaktion geändert),

Nachdem Sie sich jetzt mehr als 8 Monate Kreativpause gegönnt haben,
möchten wir sie darauf hinweisen, dass mit unserem Admin Vitou ein
mündlicher Vertrag besteht, der besagt, dass Sie regelmäßig Artikel
schreiben müssen. Sollten Sie das nicht innerhalb der nächsten 48
Stunden tun, werden wir sie verklagen und notfalls bis vors
Österreichische Verfassungsgericht ziehen.

Mit freundlichen Grüßen,

Fred
Chefjurist bei Polemie

Sie antwortete :

Lieber Herr Fred (Name  von der Redaktion geändert),

Ihre Drohung (tut mir leid, aber das ist die treffendste Bezeichnung die mir dazu einfällt) erscheint mir ein wenig lächerlich.
Zum Ersten ist es nämlich so: Ich muss garnichts. Nichtmal atmen, wenn ich nicht will.
Zum Zweiten, und das werden sie als Autor und Schauspieler wahrscheinlich bestätigen können, wirkt sich Stress nicht unbedingt positiv auf die Kreativität aus.
Dennoch komme ich Ihrer Aufforderung nach, muss Ihnen aber sagen, dass es vollkommen ausreicht mich um etwas zu bitten.
Merken Sie sich das.
Warum Ihnen gerade jetzt einfällt ist mir allerdings ein Rätsel.
Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir das nächste Mal nichts von Gericht vorjammern, das vertrage ich nur ungut.
Was immer es ist, es lässt sich bestimmt außergerichtlich regeln.

Ich antwortete :

hakuna matata, stresserin =]

Sie antwortete :

mein leben ist immer hakuna matata, bin allerdings kein spielverderber, mache also mit bei .. was auch immer das hier ist oder sein soll

PS : Die Bilder müssen nicht immer zum Artikel passen .

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Und endlich mal was durchziehen..

Und endlich mal was durchziehen..
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mit der zeit wird alles klarer
tu was du willst oder lass es bleiben, keine halben sachen
ich sage was ich denke, oder sage nichts
ich denke, ich denke mehr als man sollte, vor allem wenn ich viel alleine bin
einsamkeit macht kreativ, ich weiß es schon lange
und richtig gut und genial macht einen erst das alleine sein, die intensive außeinandersetzung mit dem ich
das schreibt sich gut, so nüchtern, so ohne alles, so leer, so brainwashed
wir werden manipuliert
immer
von allem
lass los, einfach alles los
sei nichts, sie alles, sie du
ich mag dieses gefühlte nirwana, diese leere und stille, dieses auflösen und eins werden mit der welt und dem universum
wir sind bloß eine ansammlung von atomen, ein haufen energie, mehr nicht, warum sind wir so stolz drauf menschen zu sein?
was ist daran bitte toll?
nenn es zufall, nenn es schicksal, dass wir sind was wir sind, aber wir sind nicht mehr oder weniger als alles andere
nicht nur aus physikalischer und chemischer sicht
und menschen zu kennen, die einen verstehen, nicht bloß so tun, ist das wichtigste
mit denen man wirklich reden kann, über alles, egal was
das innerste äußern und aufs äußerste verinnerlichen
das ist es, worum es wohl geht, in diesem spiel, dieser illusion die wir leben nennen, und die niemals endet
was ist schon tod? was sterben? wir sterben nicht, wir sind ewig
die umstände ändern sich, unsere morphologie, aber die energie aus der wir bestehen bleibt, wandelt sich
unsere wahrnehmung, falls auch diese nicht bloß illusion ist, vergeht, ändert sich, ist etwas vergängliches
es ist die seele, die wir fürchten zu verlieren, die wir nicht missen wollen
gibt es diese denn überhaupt?
habe alle menschen sowas wie seele?
sind wir deswegen den anderen lebewesen überlegen?
ich zweifle, wir sind eins mit …
wie ernüchternd in einem solchen moment aus seinen gedanken gerissen zu werden
dieses aggression die sich langsam ausbreitet und vom kopf abwärts strömt, sich in den magen bohrt und die luge zusammendrückt
wie absurd und überflüssig das alles ist, bedenkt man, dass wir nichts weiter sind als dreck auf einem staubkorn, das in der unendlichkeit schwebt
wie verachtenswert wir nicht sind, wie jämmerlich und abscheulich wir sein können
zu dumm um das leben begreifen zu können
zu beschränkt
und die, die auf dem richtigen weg sind, einem sehr hoffnungslosem weg wohlgemerkt, werden verachtet vom rest der welt, belächelt und für verrückt erklärt
aber die menschen lernen nicht
das es herrrscht über uns, wir sind nichts weiter als hochentwickelte, triebgesteuerte tiere

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Fuhrwerk Orange

Fuhrwerk Orange
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Die Orange als Frucht wurde dem großen Publikum zum ersten Mal als Bote und Symbol des Todes in “Der Pate”, “Der Pate-Teil  II” und  ”Der Pate-Teil III” bekannt. Regisseur Francis Ford Coppola und sein Team machten sich einen Spaß daraus, den geneigten Zuschauer mehrfach in die Irre zu führen, indem sie orangefarbene Orangen auf den Tisch legten und dennoch alle Personen am Leben ließen.

Der Mobilfunkanbieter Orange schlägt sein Kapital ebenfalls größtenteils daraus, dass orange eine leckere, hippe und angesagte Farbe ist, die vor allem Jugendliche anspricht und in der Psychologie für Erfrischung, Fröhlichkeit, Lust und Freude steht.

Viele Menschen mögen die Orange in Hautform nicht besonders. Das bedeutet nämlich im medizinischen Fachjargon Cellulite und kann zu einem ernstzunehmenden ästhetischen Problem werden.

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Spiel mir auf das Lied vom Tod an

Spiel mir auf das Lied vom Tod an
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Selbstreferenzialität ist cool. Das habe ich während meiner langjährigen Tätigkeit bei der Firma Pausefilm gelernt. Man klaut Ideen aus seinen eigenen Werken und macht Anspielungen, die sowieso keiner versteht. Aber noch besser ist es, Objekte aus der Populärkultur zu kopieren.

Bei unseren Filmen waren das bereits “Lola rennt”, “Inglourious Basterds”, “Der Pate”, “Forrest Gump” und “Sonnenallee”.

Die Zeichentrickserie “Die Simpsons” beweist nun schon seit mehr als 20 Jahren, wie man subtil und geistreich eigene Ideen mit denen anderer Künstler verknüpft, wie man auf dem Bild zu diesem Artikel, das Bart als Alexander DeLarge aus “Uhrwerk Orange” zeigt, sehen kann.

Kaum ein Hollywood-Streifen blieb bisher von der scheinbar unbegrenzten Fantasie der Simpsons-Macher verschont, jedoch wird dies eher als eine Ehre angesehen, denn die hohe intellektuelle Qualität der Serie ist heutzutage selbst von hartgesottenen Kritikern nicht mehr zu leugnen.

Aber bevor ich jetzt völlig abschweife, möchte ich nur noch kurz sagen, dass es ganz toll ist, wenn jemand dann mal eine Anspielung doch versteht. Man weiß, man hat alles richtig gemacht und man weiß, man hat das Ursprungswerk ausreichend respektvoll behandelt.

Also bitte ich Sie, lieber Leser, seien Sie doch mal aufmerksamer, wenn Sie das nächste mal einen Film sehen, in dem ein älterer Herr im Anzug eine kleine Katze streichelt und dabei über einen Auftragsmord spricht.

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