Polemie
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Liebe ist doch nicht unsterblich

Liebe ist doch nicht unsterblich
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Sanft berühren Ihre von der Hitze des lauen Sommertages etwas feuchten Zehen den Fliesenboden, als Sie die Tür öffnet und vorsichtig den Raum betritt.

Ein merkwürdiges Gefühl macht sich in Ihr breit, als der heiße Wasserdampf ausbleibt, der ihr sonst entgegen wabert.

Sie sieht Ihn.

Ihr den Rücken zugewandt, steht er reglos am Waschbecken.

Sie hört nichts außer Seinem ruhigen, gleichmäßigen Atem.

Ihr blickt fällt auf das leere Tablettenrohr das vor Ihm liegt.

Ihre Fingernägel bohren sich tief in Ihre Handflächen.

‚…Wieso?‘

Er dreht sich langsam um und sieht lange in die blutunterlaufenen, glasigen Augen, die Ihn angsterfüllt anstarren.

Lautlos fließen Tränen über Ihre Wangen und tropfen auf die Fliesen.

Wie versteinert steht Sie da und sieht Ihn an.

‚Wieso tust du das?‘ flüstert Sie langsam mit brüchiger, leiser Stimme.

Panik macht Sich in Ihr breit, verteilt sich in Ihrem Körper wie Gift.

Sie beginnt zu zittern, will weg, will schreien, aber Sie kann sich nicht bewegen, bleibt stumm.

Lautlos macht Er einen Schritt auf Sie zu, steht plötzlich vor Ihr, so nah dass Sein Gesicht das Ihre berührt.

Sie versucht zurück zu weichen, doch Ihr Körper ist starr vor Angst.

Seine kalten Hände berühren Ihre Haut, als Er Sie zärtlich küsst.

‚Vertrau mir, alles wird gut,‘ flüstert Er Ihr zu,

‚Ich liebe dich.‘

Mit diesen Worten zieht Er ein kurzes Jagdmesser aus einer der vorderen Hosentaschen.

Langsam bohrt sich die Klinge in Ihre linke Herzkammer.

Ihr helles Blut spritzt an die Wände, läuft langsam die glänzenden, weißen Fließen hinab und bildet kleine, rote Pfützen auf dem Boden, die sich akribisch mit den noch nassen Tränen mischen.

Lächelnd sieht Er zu, wie Sie zusammen sackt und reglos auf dem Boden liegen bleibt.

Ohne Seinen Blick abzuwenden lässt er die Waffe ins Waschbecken fallen.

Mit bestimmten Schritten verlässt er das Bad, durchquert das Wohnzimmer und öffnet die Balkontür.

Ein letzter Blick auf die Straße unter ihm.

Bis jetzt verlief alles nach Plan, doch Er erträgt es nicht länger zu warten.

In seinem Kopf läuft der klischeehafte Film, sein Leben zieht vorbei, Er springt.

Was zurückbleibt sind weder Liebe, Verzweiflung oder Schmerz.

Nur die von Blutpfützen umgebene, tote Frau im Bad und der zermatschte Körper eines Psychopathen auf dem kalten Asphalt einer kalten Stadt in einer kleinen, unbedeutenden Welt. 

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Musikmontag #1

Musikmontag #1
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PuNk isn’t dead!

Schon Marcus Wiebusch sagte „Über Musik schreiben ist wie zu Architektur tanzen.“ Die 90er Jahre sind Geschichte. Längst. Mit ihnen die großartigen Hamburger Punkrocker …But Alive, die wie so viele bedeutende und unbedeutende Bands vor und nach ihnen auch Passé sind. In den Köpfen der Hörer sind die Musiker noch nicht in Vergessenheit geraten. Wie auch? Kettcar hat vor gerade mal einigen Monaten ein weiteres Album veröffentlicht und auch Rantanplan trifft man häufiger denn je auf Last•fm. 

Bei YouTube gibt es das Lied, ohne schrilles Video, ohne Slideshow, ohne Klingeltonmaker, einfach der Lied und Hilfe zum Mitsingen. Praktisch. 

Ein sozialkritisches Schlagzeugsolo später 

 

Klar. Muss man haben. Bei Amazon geht der Spaß ab 16€ los, was meiner Meinung nach, preislich etwas zu optimistisch gegriffen ist. Und da wäre natürlich auch iTunes. Ein Album – 9,99€, wie immer. 

Amazon

iTunes

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Mit viel Hallo! oder Wie aus Linda Lou wurde

Mit viel Hallo! oder Wie aus Linda Lou wurde
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Wahrscheinlich ist das hier das akribisch vorbereitete Tamtam. Version 2.0, alles neu, mit Wortwolke und Kommentaren, Bewertung und Trackback. Irgendwie ist trotz neuer Schale alles wie immer. Dabei war das Motto bei der Renovierung doch „Alles neu!“ 

Was das doofe hier auch benötigt, ist neuen Text, mal was anderes und mal mehr. Klar, während des Sommers hab es wenig, von Wegen Erderwärmung und Lüfterproblemen, aber da nun der Herbst beginnt, sollte und ist diese Sache vom Tisch. Geklärt. Sauber. 

Trotz der Sache, die nun im Papierkorb steckt, muss jemand neues her. Ein neues Gesicht. Ein gutes Image für einen geschundenen Blog, der so unbeliebt ist, dass bis Dato nur zwei Kommentare posieren. 

Nun, ich würde, bei aller Bescheidenheit, daran appellieren, dass nun auch dieser Teil der Sanierung geklärt ist. 

Wir begrüßen nun bald eine leidenschaftliche Schreiberin, die hiermit ihre Schuhe in den Eingang des Bloggens gestellt bekommt: 

Lou 

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Ich will auch mal

Ich will auch mal
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ich-will-auch-mal

Habe die Ehre, mitteilen zu dürfen, dass dieser Blog ab jetzt, nachdem Bilder mehr oder weniger abgeschafft wurden, Illustrationen mit einer Breite von 500px 300px an Artikel heften wird. Diese werden eher weniger als mehr etwas mit dem Inhalt zu tun haben. 

 

 

Inhaltlos ist auch der heutige Post. 

Etwas über Selbstironie und irgendwo zwischen Ego-Mitleid und Glück, Wahrnehmungsstörungen und Überlebenstipps. Ach ja, Mälzer ist nicht der Beste. 

#tv 

Um Fisch geht es in diesem abendlichen Artikel.

Kochkünste werden überall geschätzt. In Frankreich die schmackhaften Schnecken und frittierten Froschschenkel, in Italien mehr als bloß Pasta und Pizza, Deutschland bietet tja.. (Inhalt in die Kommentare einfügen) Schweden jedenfalls beweist, dass man auch total ohne Kapital ein schmackhaftes Menü zaubern kann. 

 

Willkommen in der Top 5 der Überlebenstipps aus einem Blog, der in seiner Art wohl einzigartig ist: 

 

5) Falls Sie Hunger haben, besuchen Sie eine nordländische Rezeptseite und kochen irgendetwas, das sich leicht fangen lässt. Am Besten, Sie bringen eine Waage, Zeit, Musik und eine Sonnenliege mit. Falls es Winter sein sollte, würden Sie eh nicht raus an den Bach um in der klirrenden Kälte im wässrigem Nass nach einem Fisch zu suchen. 

 

4) Zeitdruck? Fahren sie doch einfach in eine Ostdeutsche Provinz und schon haben Sie 50 Jahre mehr. 

 

3) Sie haben vergessen, wann Ihr/e Freund/in, Elternteil, Bruder, Schwester, Cousin, Cousine, Goldfisch, etc. Geburtstag hat? Schreiben Sie Ihnen doch einfach eine Mail, irgendwann, wenn Sie sich sicher sind, dass deren Wiegenfest abgelaufen ist und wünschen Sie alles Gute, Gesunde, Tolle zum Geburtstag. Wie, als wären Sie dabei gewesen. Bald darauf werden Sie eine Antwort bekommen, in der steht, dass heute ganz gewiss kein Geburtstag im Bekanntenkreis stattfände. Erklären Sie einfach, die Mail wäre im Postausgang hängen geblieben und verwenden sie die Begriffe „Server“, „PHP“, „Outbox“, „Microsoft“ und „Compatibility“ 

 

2) Ihnen ist kalt? Wärmflasche machen, ins Bett, Buch, Tee, Knabberzeug, Musik. Today will be better, I swear.

 

1) Ideenlos? Lassen Sie sich was einfallen und denken sie jetzt auf keinen Fall an ein 

Krokodil

Woran denken Sie gerade?

 

Ja. Ich wollte einfach auch mal

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Kapitalismus

Kapitalismus
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Wahres aus einer kaputten Welt. Wo ist das “Bei Nichtgefallen Geld zurück”-Schild? 

Geld regiert die Welt, sagen manche. Es gibt so viel, das nicht erwartet, bezahlt zu werden. Die Sprache. Wir reden, und schreiben und lesen und schreien und dichten und zum Schweigen fehlt einem auch nicht das Nötige. Das Kleingeld ist kein Freund. Und der Kleingeist kann auch einiges verhindern. 

Folks, do something!

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Kevin

Kevin
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Wegen doofer Zwischenfälle, konnte ich Dich, lieber Blog, lange nicht auf dem Laufenden halten. 

Der Umzug kommt voran. Stetig aber doch stets. Ich erzähle Dir mal etwas davon, was meinst Du? 

 

Es ist nicht groß hier, dafür ist viel da. 

Nun ja, wie Du dir sicherlich denken kannst, habe ich nun endlich wieder Internet und kann dich endlich wieder füttern. 

Wieso ich so lange offline gewesen bin, hat auch einen, wenn auch schlichten Grund: Leitung war “aus” Wie, willst du wissen? 

Es lief so: 

Montagmorgen sollte ein Techniker antreten und ich dachte mir: “Wenn der kommt, dann zu spät und nicht heute..” 

Er kam am nächsten Tag, und zu spät. Halb zwölf, anstatt zehn Uhr und ich hatte Hunger, und ab da begann meine Odyssee. Aber vorerst noch ein kleiner Blick in die Vergangenheit, was so während des Auszugs geschah. 

 

Samstagmorgen, Altbau, vierter Stock, die alte Wohnung. 

Ich betrete die Haupthalle über den Westflügel 

Luft ist geschwängert mit Lügen 

Man ist immer so alt wie man sich lügt 

Da ist man dann besser dabei 

Und jeder Satz beginnt mit eigentlich 

Und endet nicht. 

 

Aber ich schweife ab. 

Samstagmorgen, Altbau, vierter Stock, die alte Wohnung. 

Kisten en Masse warten auf einen Abtransport. 

Es ging um halb vier endlich, nach einem ausgiebigem Mittagessen, los. Ich und mein Vater, mein Vater und ich und der Mietwagen sind losgecruised und gegen halb elf angekommen. Bei der Abfahrt zeigte das Navigationsgerät eine Ankunftszeit von halb zwölf nachts an. Kurz vor halb elf sind wir dann angetreten. 

Wir hatten die Zeit überholt. 

 

Weiter im Text. Hier die Suite. 

Die letzen zwei Tage bin ich alleine im Haus geblieben. Bzw. der 140qm Wohnung des Hauses im Grünen. 

Es ist gerade warm. Verdammt warm sogar. 

Gestern war ich beim Bäcker. Ca. 600 Meter Laufen, bis zur Zivilisation und gegenüber sogar: Ein Ferrari-Händler 

Neben dem Bäcker ist ein Kosmetikgeschäft und auf der anderen Seite ein kleiner, gemütlicher Kiosk, in dem ich bis jetzt nie gewesen bin, da es dort etwas modrig mufft. Mein heutiger Tag verlief relativ normal, mit der Ausnahme, dass es ab mittag heiß herging. Wörtlich. 

Aufgestanden, Zähne nicht geputzt, da ich bis soeben weder Zahnbürste, noch Zahnpasta (Zahnpasta… Oder Zahnpaste? Zweites wäre “besser” Es sind ja keine Nudeln. Obwohl.. doch, durchaus.. aber das nur nebensächlich, ich schweife mal wieder ab…) gehabt habe. 

Ich wartete auf den Techniker, habe gewartet, und gewartet und gegen zehn bekam ich Hunger. Zeit fürs Frühstück. Nur leider hatte ich heute nichts im Haus, ich müsste zum Bäcker, aber was ist, wenn der Telemann dann antanzt, wenn ich essen bin? Es wurde zehn nach Zehn. Viertel nach. Zwanzig nach… Ich begann, einige Kisten aus dem Wohnzimmer (1.Stock) in die dazugehörigen Zimmer zu bringen. 14 der Kisten waren beschriftet mit “Eltern”, und deren Zimmer ist im 3. Stock. Na toll. Ich habe sie hochgebracht. Alle! Und einige, ca. 12 davon waren verdammt schwer. Es ist nicht so, dass meine Eltern 14 Kisten für sich hätten, nein! 14 waren unten. Der Rest schon oben. Ich habe alle Betten aufgebaut, den Schrank meines Bruders (ansonsten ist in jedem Zimmer ein Wandschrank, eig. “coole” Idee. Beim Schrankschleppen schwitzt man ja, wird warm…) 

 

Es wurde mit Ach und Krach und Müh und Not halb 12, der Typ kam. Bzw, rief mich an, er finde den Weg nicht. Ich bin nach vorne, was nicht so ein kurzer Weg ist, wie es das Wort beschreibt. Schlappe 150 Meter sind es bis zur Zufahrt auf die Hauptverkehrsstraße, auf der zwar selten Autos fahren, die jedoch extrem lang ist. Ach ja, ich wohne nun in Hausnummer 1224! 

Er weg. Uhr zeigte halb eins, das Telefon eine unbekannte, mir zumindest, Nummer an. Das Telefonat mit einem Computer war angenehm. Ohne Widersprüche. Es ging um eine Internetverbindung. Nun ist es kurz vor eins gewesen. 

 

Ich mag die Spiegelung der Luft 

Und wenn die Sehnsucht nie verpufft 

Den Glanz des Lebens in einem Tag 

Ich mag den Zweifel der an mir nagt 

Wenn meine Angst mich schnell verlässt 

Ich mag den Tanz, das Idiotenfest 

Wenn wir irren nachts im Kreis 

Eine Bewegung gegen den Fleiß 

All das mag ich, all das mag ich 

Aber hier leben, nein danke! 

 

Gegen halb zwei bin ich vor die Tür, Essen holen wollen. Die Hauptverkehrsstraße geradeaus, im Zickzack durch die Zeit. Mit Entsetzen stellte ich fest: Der Bäcker hat Dienstags geschlossen. Macht ja nichts, da ist ein Kiosk, vielleicht gibt es da Sandwitches oder so. Oh, auch zu. Danke, Tanke, du bist ja 2 Minuten weiter. (Mittlerweile bin ich fast einen km gelaufen) Kein Auto da. Ein Schild an der Einfahrt: Wegen Ausfalles geschlossen. 

Nun ja, was verlaufen wird er ja, nur Tanken geht nicht. Bin rein und wurde herausgebeten. Nun ja, pling machte es, es gibt hier doch einen Supermarkt, das weiß ich, den hab ich gesehen, auf dem Weg irgendwo hin. (Ich habe einen sehr ausgeprägten Orientierungsinn und ein immenses Erinnerungsvermögen was die Geographie betrifft) Ferrarihändlerkreisverkehr links, Berg hoch. Nach einer Viertelstunde des mittlerweile gewesenen Trabens, und der Erschöpfung, die sich breit machte, wegen der 38° im Schatten, gab ich fast auf. Nun ja, dachte ich mir, wenn ich schon so weit oben bin, nutze ich die Situation mal aus, und erkunde den oberen Teil der Kleinstadt / des Großdorfs und nach 10 weiteren Minuten sah ich ein Schild, das einen Supermarkt deutete. Toll! 

In die besagte Straße abgebogen, eine Horde Dorfdeppen erblickt. Irgendetwas, nicht koscheres, rauchend, gangsterten sie in der Ecke rum. Was sie von denen aus der Stadt unterscheidet: Stil und die fehlenden, lauten, Handylaute, Musik kann man es nicht nennen. 

Ich ignorierte sie, bin vorbei, machte meine Musik, Tocotronic, lauter. Hi, Genialität! 

Hi hörte ich auch von Kevin und Co, die sich sehr für den Neuen des Dorfes zu interessieren scheinen. Nun ja, nach einem fünf minütlichem Gespräch bin ich weiter, Richtung Supermarkt, der sich eher als Hypomarkt herausstellte, aber egal. Nun, wie soll ich sagen, der Laden war dicht. Es war nun bald halb drei und ich hatte noch nicht gefrühstückt. Der Hunger legte sich nach und nach und allmählich begann die Verzweiflung mich zu quälen. Ich bin also den Berg wieder hinab, an der Truppe Grufties vorbei und nach unten. Am Kreisverkehr sah ich ein Schild. bzw. sah es vom Kreisel aus. Das Schild lag weit entfernt. nach einem 15 minütlichem Trip sah ich einige Schilder und so, es waren aber Straßen- und Busschilder. 

Auf dem Boden ein Prospekt. Vom Supermarkt. Ich hob es lachend auf, wendete es, las es, auf dem Weg nach dem neuen Zuhause, ausgiebig und erblickte eine Angabe über die Öffnungszeiten des selbigen. Mittagspause von 12:00 bis 15:00 

Nun, ich bin also wieder den ganzen Berg rauf, die Styler hatten einen Lütten in der Mangel. Ich trat dazu, verfolgte das etwas und trat erneut, nun dazwischen. Sie, pardon, verarschten ihn. Der kleine Rumäne, der kaum Französisch sprach/verstand, kapierte das nur nicht, bis ich ihm das erklärte. Er wollte, wie ich, zum Supermarkt. Ich sagte ihm, er öffne in 10 Minuten und ginge mit ihm hin. 

Was mich überraschte, die Jugendlichen fanden das gut, dass ich dazwischen gegangen bin. Einer von denen, so nen laufender Meter, der einzige Antipathist, fragte ob ich mich jetzt wohl für cool hielte. Ich konterte nach einem Blick nach unten auf seine blond/schwarz gefärbte Frisur, sagend: 

“Nicht jeder Respekt gegenüber jemandem wird mit Aversion bestraft. Tut mir leid, aber cooler bin ich jetzt nicht.” 

Der Kleine, sprudelnd vor Euphorie trat hinter mich. 

Tja, dann rein, wat zu Essen holen. Der Junge wollte Eis und deutete auf einige Packungen und dann den Preis, mir einer selbstverständlichen Einfachheit verstand ich ihn. Er wollte Eis, hatte zu wenig Geld. Im Nachhinein erfuhr ich, dass er seit einem Tag im Ort ist und im Wohnwagen logiert. 

Knapp zwei Euro hatte er bei sich. Ich zehn und gab ihm drei ab. Sollte man das? Nun ja, er tat mir leid, und es war wirklich warm. Nach dem Verlassen des Ladens suchte er in der Mülltonne nach einer Tüte. Ich verabschiedete mich flüchtig, er rief ein “Danke” hinterher. 

 

Zuhause angekommen verabschiedete sich das Internet und kam soeben wieder. 

 

Das war’s an erwähnungswürdigen Gegebenheiten. 

Für heute.

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Kehricht

Kehricht
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Ich grüße Sie herzlichst, 

Vereinigte Staaten! 

Politisches Arschgesicht 

Und kein Pardon! 

Einspruch, roll on. 

Versteckte Fakten. 

 

Wir haben viel gesiegt: 

Gegen Bulimie und den Faschismus, 

Weswegen man Krieg kriegt. 

Wir schaffen auch die Vogelpest, 

Rassismus und den politischen Asbest 

Wie unser Zeitgenosse Bush. 

 

Es ist nur eine Frage der Zeit 

Wie kennen dich, du USA 

Für Einsehen sind wir nicht bereit. 

Wir sehen und verstehen dich nicht 

Tut Dir Leid, au Revoir. Man sieht sich. 

Ihr Staaten von Amerika 

 

Kapitalisten wie Ihr 

Können wir nicht leiden. 

Hier herrscht schon Hartz IV. 

Cola und Intel sind schön anzusehen. 

Wisst Ihr was? Bleibt, Ihr sollt nicht gehen, 

Lieber weiter Unwesen treiben! 

 

Wir geben zu schnell nach, 

Vereinigte Staaten. 

Langeweile und Angesichts 

uns, leben wir prompt, 

geplant und sehen, was kommt. 

Wir sind zu erwarten. 

 

Whirlpools haben alle. 

Geld her und noch ein Faß! 

Wir traben in die Falle: 

Schnelles Handeln, Geschäfte… 

Du siehst erst deine Schätze, 

wenn du sie verloren hast. 

 

Farewell 

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