Polemie
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Drei Funken Hoffnung

Drei Funken Hoffnung
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Strömende Leiden bannen sich durch ein Gefühl 

Eine Art Qual, entflammt durch so viel 

Durch negative Energien, von Reizen geleitet, gedankenlos, auf die schiefe Bahn geraten 

Fantasievolle Manie, wandernder Wahnsinn, durchdachte Ironie, der Winter ist da 

Du weißt sowieso, wo das Leck steckt, auf der Planke, einem modrigem Holzbrett 

Mit Löchern versehen, Lebewesen halten inne und ehe du dich versiehst, bist du verkauft 

Bloß so ein Bauchgefühl, du springst, der Ästhetik deines Lebens wegen 

Lachend stellst du dich Kopf, du willst singen. Ein letztes Lied, ein billiges Poem. 

Du vergaßt den Vertrag, in dem steht, du gehörst dir mit dir und dem Ego neben dem meinen 

Ich halte deine Schulter fest. Noch eine Minute. So frei wirst du nie wieder. Du kannst nun gehen. 

 

Virtuosen der Magie. Leidenschaftliche Zocker. All in, Atemwechel, Schweiß und Stille. 

Wetten Milliarden Momente um einen neuen Charakter dabei ist der erste Preis ein blankes Blatt. 

Neuer Mensch um die 08/15. Bezahlt wird immer in Bar, mit dem eigenen Leben. 

Ein Geistesblitz erhellt deine Birne, Du runzelst die Stirne und stehst einfach auf und verlässt die Runde. 

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Da gab es doch so ein Wort mit S

Da gab es doch so ein Wort mit S
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Neulich erst wieder bekam ich eine Nachricht in meinen Hotmail-Posteingang, wie toll das neue Windows-Live sei. Der Gewohnheit halber markierte ich die ca. 12 Werbe- und Kettenmails, nach denen ich entweder 10 Jahre Pech haben, für immer tot oder einfach um 10GB upgraden solle. 

Gregor. Ein alter bekannter von damals, als wir noch zusammen die erste Klasse besuchten, das alles vor Straßburg, das alles vor Bouc, das alles vor Bloggen und großartig eigene Interessen entwickeln, die sich von Pokémon abhoben. 

Pokémon war in. Verdammt in. Beinahe jeden Tag rannten wir in die „Spieleburg“ und hofften, eine holographische Karte zu erhalten, die wir der Einfachheit halber einfach „Holo“ nannten und die glitzerte. Irgendwann hatten wir so ziemlich alle 150 Pokémon zusammen, zudem jeden Menge Tränke und Items, aber die Regeln, die kannten wir nicht. Gab es Regeln? Wir sagten einfach, dass ein Glumanda stärker sei, als ein Kokuna. Aus der Diskussion. Und so lief das auch zwei Jahre gut

Das war 1999

Seitdem habe ich keine einzige Karte berührt. 

Was wohl passiert wäre, wenn ich ein Jahr später, wie alle anderen eingeschult worden wäre? Da ich zu (Schul-)Jahresanfang Geburtstag hatte, gab es keinerlei großen Altersunterschied zwischen mir, Gregor und Felix. Doch am Meisten wundere ich mich darüber, wie es wohl gewesen wäre, wenn ich nach meinem Umzug nach Frankreich (Ich kannte kaum Französisch und Schreibschrift hatte ich auch noch nicht gelernt) nicht zwei Tage nach Jahresbeginn zurückgestuft worden wäre (Womit ich wieder „normal“-gestuft wäre). Ich hätte eine Menge Freunde nicht kennengelernt und deren Freunde nicht. Wäre jetzt eine Klasse höher und würde meine jetzige Klasse nicht kennen. 

Was wäre wenn, jaja. 

 

Ich will mich nur mal eben bei jemandem bedanken, dem ich viel zuzuschreiben habe. 

Danke, liebe gute Fee

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Liebe ist doch nicht unsterblich

Liebe ist doch nicht unsterblich
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Sanft berühren Ihre von der Hitze des lauen Sommertages etwas feuchten Zehen den Fliesenboden, als Sie die Tür öffnet und vorsichtig den Raum betritt.

Ein merkwürdiges Gefühl macht sich in Ihr breit, als der heiße Wasserdampf ausbleibt, der ihr sonst entgegen wabert.

Sie sieht Ihn.

Ihr den Rücken zugewandt, steht er reglos am Waschbecken.

Sie hört nichts außer Seinem ruhigen, gleichmäßigen Atem.

Ihr blickt fällt auf das leere Tablettenrohr das vor Ihm liegt.

Ihre Fingernägel bohren sich tief in Ihre Handflächen.

‚…Wieso?‘

Er dreht sich langsam um und sieht lange in die blutunterlaufenen, glasigen Augen, die Ihn angsterfüllt anstarren.

Lautlos fließen Tränen über Ihre Wangen und tropfen auf die Fliesen.

Wie versteinert steht Sie da und sieht Ihn an.

‚Wieso tust du das?‘ flüstert Sie langsam mit brüchiger, leiser Stimme.

Panik macht Sich in Ihr breit, verteilt sich in Ihrem Körper wie Gift.

Sie beginnt zu zittern, will weg, will schreien, aber Sie kann sich nicht bewegen, bleibt stumm.

Lautlos macht Er einen Schritt auf Sie zu, steht plötzlich vor Ihr, so nah dass Sein Gesicht das Ihre berührt.

Sie versucht zurück zu weichen, doch Ihr Körper ist starr vor Angst.

Seine kalten Hände berühren Ihre Haut, als Er Sie zärtlich küsst.

‚Vertrau mir, alles wird gut,‘ flüstert Er Ihr zu,

‚Ich liebe dich.‘

Mit diesen Worten zieht Er ein kurzes Jagdmesser aus einer der vorderen Hosentaschen.

Langsam bohrt sich die Klinge in Ihre linke Herzkammer.

Ihr helles Blut spritzt an die Wände, läuft langsam die glänzenden, weißen Fließen hinab und bildet kleine, rote Pfützen auf dem Boden, die sich akribisch mit den noch nassen Tränen mischen.

Lächelnd sieht Er zu, wie Sie zusammen sackt und reglos auf dem Boden liegen bleibt.

Ohne Seinen Blick abzuwenden lässt er die Waffe ins Waschbecken fallen.

Mit bestimmten Schritten verlässt er das Bad, durchquert das Wohnzimmer und öffnet die Balkontür.

Ein letzter Blick auf die Straße unter ihm.

Bis jetzt verlief alles nach Plan, doch Er erträgt es nicht länger zu warten.

In seinem Kopf läuft der klischeehafte Film, sein Leben zieht vorbei, Er springt.

Was zurückbleibt sind weder Liebe, Verzweiflung oder Schmerz.

Nur die von Blutpfützen umgebene, tote Frau im Bad und der zermatschte Körper eines Psychopathen auf dem kalten Asphalt einer kalten Stadt in einer kleinen, unbedeutenden Welt. 

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Musikmontag #1

Musikmontag #1
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PuNk isn’t dead!

Schon Marcus Wiebusch sagte „Über Musik schreiben ist wie zu Architektur tanzen.“ Die 90er Jahre sind Geschichte. Längst. Mit ihnen die großartigen Hamburger Punkrocker …But Alive, die wie so viele bedeutende und unbedeutende Bands vor und nach ihnen auch Passé sind. In den Köpfen der Hörer sind die Musiker noch nicht in Vergessenheit geraten. Wie auch? Kettcar hat vor gerade mal einigen Monaten ein weiteres Album veröffentlicht und auch Rantanplan trifft man häufiger denn je auf Last•fm. 

Bei YouTube gibt es das Lied, ohne schrilles Video, ohne Slideshow, ohne Klingeltonmaker, einfach der Lied und Hilfe zum Mitsingen. Praktisch. 

Ein sozialkritisches Schlagzeugsolo später 

 

Klar. Muss man haben. Bei Amazon geht der Spaß ab 16€ los, was meiner Meinung nach, preislich etwas zu optimistisch gegriffen ist. Und da wäre natürlich auch iTunes. Ein Album – 9,99€, wie immer. 

Amazon

iTunes

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Mit viel Hallo! oder Wie aus Linda Lou wurde

Mit viel Hallo! oder Wie aus Linda Lou wurde
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Wahrscheinlich ist das hier das akribisch vorbereitete Tamtam. Version 2.0, alles neu, mit Wortwolke und Kommentaren, Bewertung und Trackback. Irgendwie ist trotz neuer Schale alles wie immer. Dabei war das Motto bei der Renovierung doch „Alles neu!“ 

Was das doofe hier auch benötigt, ist neuen Text, mal was anderes und mal mehr. Klar, während des Sommers hab es wenig, von Wegen Erderwärmung und Lüfterproblemen, aber da nun der Herbst beginnt, sollte und ist diese Sache vom Tisch. Geklärt. Sauber. 

Trotz der Sache, die nun im Papierkorb steckt, muss jemand neues her. Ein neues Gesicht. Ein gutes Image für einen geschundenen Blog, der so unbeliebt ist, dass bis Dato nur zwei Kommentare posieren. 

Nun, ich würde, bei aller Bescheidenheit, daran appellieren, dass nun auch dieser Teil der Sanierung geklärt ist. 

Wir begrüßen nun bald eine leidenschaftliche Schreiberin, die hiermit ihre Schuhe in den Eingang des Bloggens gestellt bekommt: 

Lou 

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Ich will auch mal

Ich will auch mal
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ich-will-auch-mal

Habe die Ehre, mitteilen zu dürfen, dass dieser Blog ab jetzt, nachdem Bilder mehr oder weniger abgeschafft wurden, Illustrationen mit einer Breite von 500px 300px an Artikel heften wird. Diese werden eher weniger als mehr etwas mit dem Inhalt zu tun haben. 

 

 

Inhaltlos ist auch der heutige Post. 

Etwas über Selbstironie und irgendwo zwischen Ego-Mitleid und Glück, Wahrnehmungsstörungen und Überlebenstipps. Ach ja, Mälzer ist nicht der Beste. 

#tv 

Um Fisch geht es in diesem abendlichen Artikel.

Kochkünste werden überall geschätzt. In Frankreich die schmackhaften Schnecken und frittierten Froschschenkel, in Italien mehr als bloß Pasta und Pizza, Deutschland bietet tja.. (Inhalt in die Kommentare einfügen) Schweden jedenfalls beweist, dass man auch total ohne Kapital ein schmackhaftes Menü zaubern kann. 

 

Willkommen in der Top 5 der Überlebenstipps aus einem Blog, der in seiner Art wohl einzigartig ist: 

 

5) Falls Sie Hunger haben, besuchen Sie eine nordländische Rezeptseite und kochen irgendetwas, das sich leicht fangen lässt. Am Besten, Sie bringen eine Waage, Zeit, Musik und eine Sonnenliege mit. Falls es Winter sein sollte, würden Sie eh nicht raus an den Bach um in der klirrenden Kälte im wässrigem Nass nach einem Fisch zu suchen. 

 

4) Zeitdruck? Fahren sie doch einfach in eine Ostdeutsche Provinz und schon haben Sie 50 Jahre mehr. 

 

3) Sie haben vergessen, wann Ihr/e Freund/in, Elternteil, Bruder, Schwester, Cousin, Cousine, Goldfisch, etc. Geburtstag hat? Schreiben Sie Ihnen doch einfach eine Mail, irgendwann, wenn Sie sich sicher sind, dass deren Wiegenfest abgelaufen ist und wünschen Sie alles Gute, Gesunde, Tolle zum Geburtstag. Wie, als wären Sie dabei gewesen. Bald darauf werden Sie eine Antwort bekommen, in der steht, dass heute ganz gewiss kein Geburtstag im Bekanntenkreis stattfände. Erklären Sie einfach, die Mail wäre im Postausgang hängen geblieben und verwenden sie die Begriffe „Server“, „PHP“, „Outbox“, „Microsoft“ und „Compatibility“ 

 

2) Ihnen ist kalt? Wärmflasche machen, ins Bett, Buch, Tee, Knabberzeug, Musik. Today will be better, I swear.

 

1) Ideenlos? Lassen Sie sich was einfallen und denken sie jetzt auf keinen Fall an ein 

Krokodil

Woran denken Sie gerade?

 

Ja. Ich wollte einfach auch mal

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Kapitalismus

Kapitalismus
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Wahres aus einer kaputten Welt. Wo ist das “Bei Nichtgefallen Geld zurück”-Schild? 

Geld regiert die Welt, sagen manche. Es gibt so viel, das nicht erwartet, bezahlt zu werden. Die Sprache. Wir reden, und schreiben und lesen und schreien und dichten und zum Schweigen fehlt einem auch nicht das Nötige. Das Kleingeld ist kein Freund. Und der Kleingeist kann auch einiges verhindern. 

Folks, do something!

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