Polemie
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Novemberrufe

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Bitte langsam lesen. 

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Das trübe Blaugrau des frisch erwachten Himmels schimmert durchs Fenster. Draussen ist es still. Die Vögel stumm. Nur das kaum vernehmbare Rascheln der rauen und trockenen, goldgelben Blätter ertönt im Irgendwo der Natur. Es ist kurz vor sieben. Es ist dunkel. Es ist Herbst. 

 

Die Dudelsackmelodie meines Handys reißt mich aus meinen Träumen. Snooze. Noch neun Minuten bis mein Tag ausserhalb des Bettes beginnt. 

Vollkommene Ruhe. Kein Geräusch bis auf den frierenden Septemberwind. Ich ziehe mir die Decke übers Gesicht. „Klirrendes Kalt“ flüstere ich. 

Es wird nicht hell. Nicht hell. Ich habe das Gefühl, dass die Nacht beginnt, dass die untergegangene Sonne dem Mond weicht, dass der frische Abend einer eisigen Nacht Platz macht. Es wird nicht hell. 

 

Jemand läuft über den Kiesweg da draussen. Ich hebe die Decke zur Seite und richte mich auf. Blicke hinunter. Im waberndem Nebel des verdunstenden Morgentaus erkenne ich bloß eine schattige Silhouette, die sich den Weg durch den Dunst bohrt. Taumelnd wandert sie unsicheren Schrittes ins Grau. Ich stehe träumend an der kalten Scheibe. Mein Atem beschlägt die von aussen gefrorene Fensterscheibe. Ein Tropfen rinnt das Glas hinab, in Richtung des roten Kachelbodens, der mich an die orangenen Blätter des Oktobers erinnert. Wie eine Träne klatscht das Etwas auf meinen Fuß. Nun ist die Feuchtigkeit bis in Höhe meiner Augen gestiegen. Sie wird kalt. Es ist kalt. Mir geht’s gut. Es wird nicht hell. 

 

Irgendwie macht sich die Melancholie der Zeit im Zimmer breit. Eine Art morgendliche gute Laune + Depression. Kein sehr tolles Zusammenleben zweier grundverschiedenen Gefühlsarten. Es wird nicht hell. 

 

Ich blicke nach rechts, nach links. Die Sonne steht dort. Links linst sie zwischen Ästen, Blättern und Nebel hindurch. Ich erkenne bloß ein grelles Spektrum im frühem Morgenlicht, der einzigen Lichtquelle, die mein Zimmer erhellt. Alles schläft. Nur wenige Nachbarn sind schon auf. Diese Wohnung bleibt noch ruhig bis später auch im Obergeschoss der Wecker ertönt. Es ist noch alles still. „Guten Morgen“, lächele ich nach rechts in die Nacht, „Absurd!“ 

Meine Nase ist kalt. Ohren auch. Ich blicke auf die scharlachrote Coke-Kiste, auf der ein grauer Pulli liegt. Mir ist kalt. Es wird nicht hell. 

 

Es ist September. Ende September. In beinahe einem Monat wird ein Tag, um den ich altere, sich 24 Stunden wie ein Jahr anfühlen lassen. Als Herbstkind achte ich irgendwie eher auf Harmonie. Musik, Couleur, Menschen. Die Natur hat einen tollen Geschmack. Der Herbst ist schön. Kalt, man genießt die Sonne, wenn sie da ist und man hat im Dunkeln viel Zeit zum Denken. Vor einem Jahr lebte ich noch weiter nördlich. In Straßburg. Damals blickte ich aus dem 5. Stock hinab durch das regnerische Gestern auf den Asphalt. Erinnerungen verschwimmen wie Wasser. 

Ein weiterer Tropfen klatscht auf meinen Fuß. Ich lege mich zurück ins Bett. Fühle meine Füße fast nicht. Kalt. Sie fühlen sich sandig an. Staubig. Sie sind schon eingeschlafen. 

Mein Handy klingt erneut. Neun Minuten sind vergangen. Ich soll aufstehen. 

 

Es wird schon hell. 

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One-Man-Show

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via Spreeblick und hier

AC/DC – Back in Black

 

Um euch treue Fans da draussen nicht ganz respektlos dastehen zu lassen: Es gibt bessere Coverversionen, keine ist so gut wie das Original aus den 80ern. Klar. Aber die wenigsten sind so originell und keine wird von einem One-Man-Brian-Angus-Malcolm-Cliff-Phil gespielt. 

 

Toll

Echt. 

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Die Gitarre

Die Gitarre
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Ein Seiteninstrument oder ein Zupfinstrument wie es heutzutage von vielen Praktiziert wird…
Ein sehr bekanntes Instrument, die meistens Konzerte benötigen Gitarren, meist Elektrische Gitarren um für Stimmung unter den Zuschauern zu sorgen.
Doch was ist eine Gitarre genau?

Die akustische Gitarre:
Sie hat , von oben nach unten, einen Kopf, einen Hals und einen Korpus der als Resonanzkörper benutzt wird.
Diese Gitarre kennzeichnet sich dadurch das sie einfach so gespielt werden kann ohne verstärkt zu werden
Sie ist sehr beliebt an Lagerfeuern oder in Ruhigeren oder eher auf wenig Verzerrer setzende Konzerte.

Die elektrische Gitarre auch genannt E-Gitarre:
Sie formt sich genauso wie eine akustische Gitarre bis auf den Fakt das sie meist einen vollen Korpus hat, d.h. sie kann nicht ohne Verstärker gespielt werden.
Die E-Gitarre kennzeichnet sich auch dadurch aus, dass sie sehr viel leichter zu spielen ist als eine simple akustische Gitarre, da man es nicht so besonders merkt wenn man ein wenig unsauber Greift.
Sie wird insbesondere auf Rockkonzerten eingesetzt, obwohl sie natürlich auch in ruhigen Konzerten eingesetzt werden kann

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Fatalisten

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Hoffnung ist so ziemlich die letzte Instanz, die uns bleibt 

Im Kampf gegen den ewigem Eid der Stille. 

Stilvoll besiegen wir den wertvollen Wahn, 

Elegant leimen wir die überteuerte Zeit., 

Mit Modestie lieben wir in der Ruhe unser Sein. 

Ruhig Blut, Du und mich ehrt, vom obersten Parkett, 

Der Jurist der Agnostik. In der Ruhe liegt die Kraft. 

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Endlich wieder Freitag!

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Wie man lesen und sehen kann, wurden heute drei Beiträge veröffentlicht. 

Dies bloß als Entschädigung, da ich übers Wochenende weg, am Meer, ohne Internet, zur Erholung, sein werde. 

Kommentare, Mails und tweets Sonntagnachmittag wieder. 

SMS werden wie gewohnt promt (meistens) beantwortet. 

 

Ein paar Zeilen noch: 

 

Ich stelle mich nun selbst in Frage 

Assoziation von Gegebenheiten 

Ermöglichen alles heutzutage 

Ich gehe. Jeder soll mich begleiten. 

 

Grafittidekorationen auf staubbedeckter Wand 

Man versucht Achtung zeigen, 

Mit Träumen in der Hand. 

Was mir beigebracht wurde, 

War eher schlecht als recht 

Daher verlasse ich die Runde. 

 

Ich renne auf und davon. 

Niemand hält mich auf. 

Oder davon ab. Für 

Freiheit nehm’ ich alles in Kauf. 

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Flemmand

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Ich will eine Falte sein 

In deinem Gesicht 

Ich will dein Spiegel- 

Bild sehen, In Richt- 

-Ung dir stehen, 

Ich will der erste Sonnenstahl sein, 

Der dich im Frühling küsst. 

Ich will zu dir. 

 

Obwohl… 

Was war das letztens? 

Ob wohl oder übel 

Wollen wir diese Sache 

Nicht mal nüchtern betrachten? 

Diese Angelegenheit hat recht 

Auf Streit, aber ich weiß nur, 

Ich muss da durch. 

 

Doch wieso ich, warum nicht du? 

Wieso hier, warum nicht dort? 

Wieso bin ich da, nicht fort? 

Und überhaupt: Gib doch zu! 

Was das war. Das letztens, 

Das etwas, das eben, das was das war. 

Was war das? 

 

Bist du jetzt vollkommen verschommen? 

Ich mein’ verkommen, zurückgeblieben. 

Dein Ziel lag auf dem Weg 

und du bist auf der Strecke geblieben. 

Gefallen, Anscheinend auf den Kopf. 

Sonst hättest du auch gemerkt, 

Was das war. 

Wahrscheinlich war das, 

das wovon wir alle träumen, 

Das etwas, das keiner kennt. 

Auch nicht du. 

 

Nein.  Du auch nicht. 

Ich Seh dich an 

Und würde am Liebsten geh’n, 

Ich kennt dich auswendig, 

Leck mich doch am Arsch. 

Sag mir lieber, 

was du letzens gemacht hast. 

Keine Geschichte. Nein. Keine Story. 

Sorry. 

Ich will nur eins wissen. 

Alles andere ist momentan 

Vollkommen profan. Schlicht Banane, 

Total phänomenal egal. 

Was war das? 

 

Ach tu nich’ so. 

Das eben. 

Komm. … Das passiert jedem mal. 

Ich vergebe dir. Mach dir nichts draus. 

Du hast ja eh keine Wahl, 

Mach das beste draus. 

Vielleicht finden wir’s raus. 

Schluss. Maschinen aus. 

 

Roter Faden

 

Ich will mein Leben leben! 

Probleme entstehen, 

Verhindern eben, 

Dieses Leben zu leben

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Ideensalat beta

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Aufgestanden, Zähne geputzt. 

Die Bandscheiben etwas abgenutzt. 

Im Alter wird alles gleicher 

Alter, vorm Altar zu zweit, ja 

Gut, nun zu zweit zwar 

Doch Alleine war auch reizbar 

Mit der Zeit merkt man mehr. 

Später. Zu spät. Im Herbst, 

Oder Winter des Lebens. 

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