Polemie
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Man wird nur einmal zwei Jahre alt

Man wird nur einmal zwei Jahre alt
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Hallo, ihr da draußen. Am heutigen Tag wird Polemie zwei Jahre alt. Eigentlich ein Grund zu feiern. Aber wir haben nichts zu feiern. Seit mehreren Monaten schreiben wir tiefrote Zahlen und der vom Relaunch erhoffte Erfolg lässt immer noch auf sich warten. “Drama Queen” werden sich jetzt viele denken, wenn ich jetzt schon wieder aus lauter Inspirationsmangel so eine langweilige Retrospektive schreiben, in der ich zum fünfte Mal erzähle, wie toll das ja damals alles war an diesem verhängnisvollen Mittwochmorgen im Kunstunterricht mit dem Admin, der da noch keiner war. Ich möchte dass ja auch nicht mehr. Aber was soll ich machen ? Der Blog läuft heutzutage auch nicht mehr von alleine. Wenn mal alle zwei Wochen ein Text erscheint, der nicht von mir ist, freue ich mich schon. Ich kann dieses Projekt nicht mehr ohne fremde Hilfe am Leben erhalten. Ich brauche Unterstützung. Und nicht nur deutsche oder französische. Auch andere Nationalitäten sind bei uns immer willkommen. Der Admin ist ja bekanntlich ein offener Mensch und fremden Kulturen gegenüber stets aufgeschlossen. Also kommt alle her, ihr Liechtensteiner, Burkina Fasoner und Perunesen. Solch exotische Staatsangehörigkeiten sind bei uns nichts besonderes mehr, wir haben ja sogar eine Österreicherin im Team.

Und nun übernehme ich, der Admin, das Steuer dieses Artikels, die Kontrolle über den Kahn, die Lenkung über diesen Eintrag. Es ist nun genau zwei Jahre her. Mittwochmorgen. In Kunst. Kurz vor Sport. Ich so “Wir sollten nen Blog machen”. In Sport haben wir dann weitergeredet. Am Abend selbst stand dann der erste Artikel. Der Erste Mai. Zwar haben wir kaum Leser, aber das wird schon irgendwann noch. Und wenn nicht, dann erfüllt uns das Schreiben an sich genug, um die Qual der Ignoranz mit Ignoranz zu übermalen. Wenn es euch nichts ausmacht, dann genießen wir die von hawaiianischen Models geschüttelten Martinis auf unserer Jacht der Unvernunft.

So. Da bin wieder. Man kann seine Artikel hier nicht eine Sekunde lang alleine lassen. Aber ich war ohnehin mit meinem Diskurs fertig. Alles Gute zum zweiten Geburtstag und hoffen wir, dass dieser Blog noch viele, viele sinnfreie Thesen zum Ausdruck bringen wird.

Ich sage dazu jetzt gar nichts.

Ich auch nicht. Ein schweres Schwert steckt in meiner Brust. Ich werde sterben.

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How to: Aus einem fahrenden Auto springen

How to: Aus einem fahrenden Auto springen
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Merke: Aus einem fahrenden Auto zu springen sollte Ihre allerletzte Alternative sein. Was auch immer Sie gerade machen. Der Sprung kann zu seriösen Verletzungen und sogar Tod führen. Ich würde es nicht machen. Ausserdem ist nicht alles, was hier steht, 100% verlässlich. Wie gesagt, man sollte nicht springen, wenn man nicht absolut muss, aber bitte:

Tür ganz öffnen. Sie wollen wahrscheinlich nicht, dass die Tür während des Sprungs auf Sie schlägt.

Weit vom Wagen weg springen! Ihr Körper wird mit der selben Geschwindigkeit wie der fahrende Wagen fallen. Und zwar in dieselbe Richtung, wie auch das besagte KFZ rollt. Um zu verhindern, dass man beim Sprung vom eigenen Wagen überfahren wird (was ja etwas ironisch wäre), sollten Sie in die entgegengesetzte Richtung des Wagens springen.

Auf einer weichen Fläche landen. Wenn es die Umstände erlauben, versuchen Sie auf einer Gras- oder Erdfläche zu landen. Neben der Straße. Alles ist besser als Asphalt.

Hindernisse! Versuchen Sie, Ihren Sprung so zu timen, dass Sie nicht in ein Straßenschild oder einen entgegenfahrenden Wagen fallen.

Kugel. Bevor Sie Kontakt mit dem Boden aufnehmen, rollen Sie sich zu einer Kugel zusammen. Ihr Kinn sollte nahe der Brust sein und Arme und Beine am Körper. Dies verhindert Schleudern und somit den Aufprall Ihres Kopfes mit dem Boden, was eine eventuelle Entleerung des Schädelinhaltes zur Folge tragen kann. Ausserdem bereitet es Sie auf das Rollen vor.

Rollen! Was für eine Überleitung! Kommen Sie mit der Schulter auf dem Boden auf. Durch diesen Winkel entwickelt sich ein Drehmoment, was Ihren Körper automatisch ins Rollen bringt und somit Verletzungen minimalisiert. Versuchen Sie, so weit wie möglich von der Straße entfernt zu landen.

Sonnenbrille aufziehen und am explodierenden Wagen ne Kippe anzünden. Nein. Das gibt es nur in Filmen. Das Leben ist kein Roadmovie. Nein. Nach dem Sprung sollten Sie sofortige Hilfe aufsuchen und so schnell wie möglich in die Notaufnahme gelangen. Ein Arzt muss Ihren beistehen. Ihnen, und Ihren Schrammen, Schürfungen, Schulterbrüchen und Schädelerschütterungen. Das kommt davon.

Acknowledgment und so

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Worte wurden überbewertet

Worte wurden überbewertet
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Obwohl ich ganz genau weiß, dass dieser Blog auf Worten basiert, muss ich an dieser Stelle einfach mal etwas loswerden, was mich schon lange belastet : ich finde nach wie vor dass Sprache heutzutage zu wichtig ist. Dass liegt aber an der Vergangenheit. Hätten damals diese ganzen Gelehrten nicht die Sprache erfunden und immer weiter entwickelt, gäbe es heute nicht diese ganzen Ärgernisse wie Verbentests und Vokabelabfragprämien. Die Worte sind etwas Subjektives, es ist nicht gottgegeben, es wurde von den Menschen erschaffen. Und man darf heutzutage manche Wörter nicht mehr sagen, weil sie historisch vorbelastet sind. Aber es sind doch nur Worte, eine Aneinanderreihung von Buchstaben. Was ist ein Buchstabe ? Geschrieben ist es eine Form, gesprochen ein Laut. Warum sollte man wegen eines Lautes bestraft werden ? Man sollte sagen können was man will. Political Correctness ist die schlimmste Ersinnung seit dem Krieg. Eine sinnlose, hölzerne Sache, die nichts bringt und zudem auch nur ein Wort ist. Natürlich wäre ohne Wort keine Literatur möglich, es gäbe keine wunderbaren Reime von Goethe, Schiller und Rilke. Aber der Mensch evolutioniert ja und die Schrift war eher eine Zufallsentdeckung. Irgendwie kann man immer kommunizieren, teilweise auch auf Ex, wie die Katholischen Kirche.

Menschen mit Migrationshintergrund (ja ich weiß, das Wort ist politisch korrekt, aber der Verfassungsschutz sitzt mir im Nacken) wollen Deutsche werden, können es aber wegen ihrer mangelnden Sprachkenntnisse nicht.  Ist das ein Grund, ihnen die Staatsangehörigkeit zu verweigern ? Man versteht es zwar, aber irgendwie ist es auch gemein, denn sie können ja auch eine Sprache, nur halt eine andere.

Die Sprache ist eine Waffe. Mit ihr werden Kanzlerduelle gewonnen und verloren, mit ihr wird man verurteilt oder freigesprochen. Man müsste einfach mal den Praxistest machen und aufhören zu sprechen. Und zu schreiben. Mal sehen was dann passiert. Die Papierwirtschaft würde zusammenbrechen. Menschen würden sterben. Aber ohne Einheitssprache wird man sich nie überall verständigen können, wie man eindrucksvoll im Film “Babel” sehen kann.

Fremdwörter sind inzwischen zum Statussymbol verkommen, so wurde es von führenden Experten schon bei unserem allseits geschätzten Admin beobachtet. Er wirft scheinbar beiläufig exotische Ausdrücke in die Diskussion, um gebildeter zu erscheinen. Aber das ist Nonsens, ich würde sogar sagen eine Utopie. Kein Individuum würde einem eine solch billigen Methode abkaufen. Deshalb kann ich allen Lesern nur davon abraten.

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Bekenntnisse eines Aussteigers

Bekenntnisse eines Aussteigers
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Ich bin nun seit 6 Wochen clean. Es war nicht schwer. Ich stellte einen Antrag auf Löschung meines Kontos und schon nach zwei Wochen war er bestätigt. Das war ein tolles Gefühl. Ein Triumph. Ich habe Facebook besiegt. Ganz alleine. Aber was ich tat, kann nicht jeder. Tagtäglich liest man im Internet neue Schreckensnachrichten. Facebook hat schon wieder fünfzig Datenschutzgesetze gebrochen. Facebook verkauft jetzt die Profile an Firmen weiter, um noch mehr Geld zu bekommen. Facebook hat im letzten Monat für über fünf Milliarden Euro Verlust allein in Deutschlands Firmen verursacht, da sich viele Angestellte lieber Fotos ansehen, diese dann liken und kommentieren anstatt zu arbeiten. Und diese Nachrichten interessieren irgendwie niemanden, im Gegenteil, es werden immer mehr Anhänger. Und diese verlieren immer weiter ihre Hemmungen. Bei Scientology denkt man sich auch, die haben so einen schlechten Ruf, da tritt doch keiner mehr ein. Aber dennoch ist das der Fall. So wie auch bei Facebook. Man fragt sich, was soll das überhaupt ? Warum soll man abend mit Menschen chatten, die man auch sonst den ganzen Tag sieht ? Warum soll man seinen Freunden seine allerneuesten Farmville-Highscores rund um die Uhr präsentieren ? Was ist der Sinn ? Ich fand auf all diese Fragen keine Antwort. Also habe ich mich abgemeldet. Es dauerte lange. Der totalitäre Verein, der sich selbst als soziales Netzwerk bezeichnet und jede Woche über 100.000 neue Mitglieder rekrutiert, hat natürlich auch Feinde. So wie Suicide Machine. Und wenn es einen Feind gibt, wird er ohne Diskussion einfach ausgeschaltet. Deshalb muss man sich jetzt auf herkömmlichen Wege von Facebook lösen, und das dauert natürlich. Aber jetzt, wo ich diesen Schritt endlich hinter mir habe, fühle ich mich deutlich besser. Ich habe mehr Zeit für andere Dinge und außerdem ein deutliches Zeichen gesetzt. Als einflussreicher Medienmensch habe ich natürlich viel Macht und mit Sicherheit werden viele Leute meinem Beispiel folgen um Mark Zuckerberg zu zeigen, dass es auch heutzutage noch so etwas wie Gerechtigkeit gibt.

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Vom späten Gelingen eines Projekts

Vom späten Gelingen eines Projekts
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Wie das Projekt “Ironie” vor mehr als einem Jahr tragisch scheiterte, habe ich bereits mehrmals beschrieben. Die Firma Pausefilm konnte sich nie mehr von diesem herben Rückschlag erholen. Doch vor kurzem erschient plötzlich eine Möglichkeit, den Film doch noch zu realisieren, wenn auch mit einem anderen Titel und mit einer anderen Geschichte. “Keine Witze über Luxemburg” ist eine Screwball-Comedy, ein Kampf der Geschlechter, der teilweise auf wahren Begebenheiten basiert. Er wird in der kommenden Woche gedreht, geschneidert und hoffentlich gelingen. Ich habe das Drehbuch dazu innerhalb von drei Tagen verfasst, die Idee dazu kam mir im Schlaf. Alle Beteiligten, unter anderem der Admin, der die männliche Hauptrolle spielt, waren hellauf begeistert.

Geht alle auf unsere Homepage. Ich kontrollier das morgen.

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Musik gegen ein undefinierbares Genre

Musik gegen ein undefinierbares Genre
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Ich wollte nur mal kurz auf eine, meiner Ansicht nach, tolle Aktion hinweisen. Natürlich ist das völlig Sinnlos, da keiner diesen Blog unter Millionen anderen ließt, hier zu Werben, aber was soll’s.

“Die Ringrocker”, eine Rock am Ring Fan-Community, haben dazu aufgerufen eine Idee aus Groß-Britannien zu kopieren: Damals hatten sehr viele den Song “Bombtrack” von Rage Against The Machine gekauft um das Monopol einer Castingshow zu kippen. Und geklappt hat es. Und wie.

Also haben die Rocker entschieden dass wir alle einfach das beste Lied der Musikgeschichte, “Tribute” von Tenacious D., kaufen sollen um den Gewinner von DSDS von Platz eins der Charts zu bugsieren. Da dieser aber erst in der Woche vom 23. April bekannt wird, muss”Tribute” genau zwischen dem 23. und 29. April gekauft werden. Dadurch kommt er dann auf Platz eins der Charts (so hofft man) und der DSDS Fuzzi, der dann gewonnen hat, auf die zwei.

Hier das Video zu der Aktion:

Und hier der Song, als Kostprobe so zu sagen:

So. Soll jeder davon halten was er will. Ich mache mit. Am 23. kaufe ich das Lied (was ich ehrlich gesagt genial finde) und helfe bei der Erfüllung des Traums eines jeden Bohlen-hassers. Yeah.

via Basicthinking

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Filmkritik : Männer, die auf Ziegen starren

Filmkritik : Männer, die auf Ziegen starren
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Nachdem einer meiner grandiosen Kollegen hier eine Liste empfehlenswerter Filme online stellte, werde ich nun eine neue Kategorie eröffnen : Die Filmkritik. Einfach so. Vielleicht damit der Leser, falls es ihn überhaupt gibt, Lust auf den Film bekommt. Oder so.

Also hier die Filmkritik zu : “Männer, die auf Ziegen starren” von Grant Heslov, mit George Clooney, Ewan McGregor und einer Ziege, bzw. auch mehreren.

Ganz knapp und in aller Kürze geht es um einen Journalisten (Bob Wilton, gespielt von McGregor) der in den Irak möchte, als Journalist, weil seine Freundin ihn verlassen hat. Vor der Grenze trifft er Lyn Cassady (George Clooney) der einer geheimen US-Amerikanischen Friedenskampftruppe angehört. “The New Earth Army”. Er kämpft mit seinem Geist und befindet sich auf einer Mission. Bob wittert sofort eine Story und reist mit ihm. Allerdings passieren viele Missgeschicke, so dass am Ende nur noch LSD eine Lösung ist. Wie sag ich nicht. Warum auch nicht.

So, das ist ungefähr die Story. Ich finde persönlich dass der Film völlig sinnlos ist und generell einen GROßEN Scheiß verzapft, aber genau aus dem Grund verdammt witzig ist. Wer einen Film sehen will, bei dem man so richtig lachen kann, der soll diesen gehen sehen. Wer aber eine gute Story braucht, lässt es lieber sein und schaut sich so etwas an wie : “The Ghostwriter” von Roman Polanski, oder “Invictus” von Clint Eastwood oder was auch immer. Ist mir sowieso egal.

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