Polemie
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Und mit diesen Worten gebe ich ab zum Wetter

Und mit diesen Worten gebe ich ab zum Wetter
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Zurzeit ist das Wetter sehr launisch und eigenwillig. Manchmal ist es so kalt, dass man sich fragt, ob die globale Erwärmung doch nur ein Scherz war und manchmal ist es so heiss, dass man denkt,  die Eiszeit sei eigentlich doch gar nicht so schlecht gewesen. Im Sommer hat es warm zu sein, doch das Wetter widerstrebt sich dieser Regel und macht einfach, was es will. Es kommt zur meteorologischen Revolution. Dieses Phänomen ist oft sehr hinderlich und macht einem bei der Ausführung von Geplantem nicht selten einen Strich durch die Rechnung. Deshalb kann man jetzt schon an manchen Stellen heftige Proteste beobachten, Menschen setzen sich im strömenden Regen in den Biergarten und fahren bei strahlendem Sonnenschein Ski. Das Wetter wird daraufhin hoffentlich enttäuscht kapitulieren und sich dem geordneten Lauf der Natur bedingungslos fügen.

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Die Welt ist schlecht

Die Welt ist schlecht
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Ich träume von einer Welt, in der genervte Autofahrer stundenlang vor einer roten Ampel stehen, während glückliche Menschen auf Fahrrädern winkend an ihnen vorbeifahren.

Ich träume von einer Welt, in der man jungen Menschen etwas beibringt, das sie später in ihrem Leben weiterbringt.

Ich träume von einer Welt, in der alle Menschen friedlich miteinander umgehen, stets einen diplomatischen Weg der Kommunikation wählen und die Rüstungskosten für etwas sinnvolleres nutzen.

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Die Trennung von Privatem und Beruflichem

Die Trennung von Privatem und Beruflichem
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Als Lehrer ist man tagsüber schwer beschäftigt. Da will man abends seine Ruhe haben und sich einfach mal zurücklehenen. Geht aber nicht. Denn man muss seinen Unterricht für den nächsten Tag vorbereiten, Klausuren korrigieren und so weiter. Man kann seinen Job nicht von seinem Privatleben trennen. Doch eine solche Abspaltung benötigt man heutzutage ohnehin viel seltener. Viele haben gar kein Privatleben mehr, weil sie so viel arbeiten müssen, andere haben kein Berufsleben, weil sie arbeitslos sind. Einige Menschen arbeiten zuhause, andere schlafen in ihrem Büro. Es gibt Leute, die üben die ganze Nacht in ihrem Wohnzimmer für eine Präsentation und andere, die telefonieren am Arbeitsplatz mit ihren besten Freunden, um ihnen von ihrem letzten Urlaub zu erzählen. Sie mischen also die beiden Bereiche einfach nach Lust und Laune und ohne Rücksicht auf Verluste. Aber diese Trennung ist wichtig. Sonst endet das irgendwann noch alles im totalen Chaos.

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Do you know Blauch ?

Do you know Blauch ?
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Einige unserer treuesten Homies werden sich bei diesem genialen Titel (natürlich nur, wenn sie ihn auch verstanden haben) denken, dass man dazu gar keinen Artikel mehr braucht. Aber wir alle wissen schließlich, wie streng die Regeln hier sind und was für ein ungezügeltes Temperament der Admin an den Tag legt, wenn man ihm nicht gehorcht. Also erzähle ich heute etwas über mein Lieblingsthema : Film. Meine Produktionsgesellschaft und ich erlebten unlängst einen großen Erfolg mit der cineastischen Umsetzung einer halbwahren Geschichte mit dem vielversprechenden Titel “Keine Witze über Luxemburg”. Es hagelte Auszeichnungen, Lobeshymnen, Stehende Ovationen und am Ende immer wieder die gleiche Frage : Was kommt denn als nächstes ? Wie es einst Michael Bully Herbig tat, so spielte auch ich mit dem Gedanken, einfach das Publikum entscheiden zu lassen um so jegliche Verantwortung ablegen zu können. Da unser Publikum jedoch erstens sehr überschaubar bleibt und zweitens sehr passiv ist, ließ ich diese Idee wieder fallen und überlegte mit stattdessen etwas noch phantasieloseres : Der dritte Teil von “Agent 009″, dem Film mit dem das ganze Elend begonnen hatte. Diesen Einfall hatte ich zwar schon seit langem, er blieb aber immer sehr vage und war eher als eine Art Notlösung gedacht, falls uns die Inspiration doch irgendwann einmal verlässt. Nun sollte es konkreter werden und schon fingen die ganzen Probleme wieder von vorne an. Wer spielt die weibliche Hauptrolle ? Und wer ihren Ersatz, weil sie ja eh nicht kommt ? Wie soll der Film heißen ? Wo drehen wir ? Wie geht der Film aus ? Und warum ? Diese Fragen sind völlig normal und gehören zu einer Projektvorbereitung dazu. Aber sie treiben einen dennoch immer wieder an den Wande des Rahnsinns.

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Was ich an Musik finde

Was ich an Musik finde
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Mich kotzen Leute an, die behaupten, ohne Musik nicht leben zu können. Kann man nämlich erstens wohl und zweitens liebt so ziemlich jeder Musik. Musik ist das, was den Gedanken Rhythmus gibt, Musik ist der tägliche Arschtritt, Musik ist Luftgitarre, Musik ist Mitwippen, Musik ist Pathos FM, Musik sagt uns, was wir hören wollen, Musik ist Leben. Und um den Kreis zu schließen: Klar, dass man ohne Leben nicht leben kann.

Ich höre gerne The Clash, Stars, Damien Rice, Get Well Soon, Nada Surf, Vladimir Vysotsky, Louis Armstrong, Johnny Cash, The Libertines, The Kills, The White Stripes, Mumford & Sons, Death Cab for Cutie, Lou Reed, Band of Horses, Bob Dylan, Jeff Buckley, Stray Cats … Ich hatte eine Liste von ca. 100 Künstlern, von denen ich die sporadisch gespielten und die Indiekacke entfernt habe, denn es geht hier darauf, einen Punkt zu machen, und nicht um zu sagen wie viele tolle, unbekannte Bands ich höre.

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Ich bin ein Wohlstandskind

Ich bin ein Wohlstandskind
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Das bin ich wirklich.
Ich bin faul und verwöhnt und bekomme alles was ich will.
Sollte ich etwas mal doch nicht bekommen, gibt es Krieg.
Dass es nicht richtig ist, alles zu bekommen, einfach so, ist mir bewusst.
Wenn ihr mich fragt, hat hier irgendwer versagt.
Eltern, Lehrer, Freunde, die Gesellschaft an sich, wer auch immer.
Ich weißt bloß, dass es nicht meine Schuld ist, mir wurde das so beigebracht.

Es gibt übrigends immer mehr Kinder, die erzogen werden, als wolle man Diktatoren aus ihnen machen.
Wenn ihr mich fragt passiert das alles aus Gründen falsch definierter Liebe und dem Versuch Zuneigung durch Materielles zu ersetzten.
Ja, ja, tragisch, ich weiß.

Mal sehen wo uns dieses Wohlsstandskindertum noch hinführt.

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Wovon Vorhaben so abhängig ist

Wovon Vorhaben so abhängig ist
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Vor zwei Jahren gründeten wir diesen Blog. Vor eineinhalb Jahren zog ich nach Südfrankreich. In einem Jahr bin ich mit der Schule fertig. Gerade sitze ich in der Lobby zwischen Kopiermaschinen und Kaffeeautomaten.

Ich werde, so habe ich es beschlossen, diesen Sommer einen Monat in den USA verbringen. Vielleicht auch mehr. Aber auf jeden Fall einen Monat in Detroit. Ich habe nämlich vor, nächstes Jahr ein Auslandsjahr zu beginnen. Detroit. Habe auch schon Pläne. Werbung, Marketing, so was. Ein Jahr. Dann will ich studieren. Finde es auch interessant als Deutscher in Frankreich auf einer englischen  Schule zu sein, doch das ist nicht genug. Das ist heutzutage gar nicht mal mehr so besonders. Jeder Horst kann zwei Sprachen oder mehr. Die Crux ist nun meine drei Sprachen zu perfektionieren und in allen dreien fließend und akzentfrei reden zu können. Bisher beherrsche ich nur Deutsch und Französisch fehlerfrei. Ich habe jedoch diesen knorken deutschen Akzent in Englisch, den meekakitty so schön findet. Ich kann ihm nichts abgewinnen.

Aber ich will mir auch nicht so lange im Voraus irgendetwas aufträumen. Der Monat Detroit im Sommer steht. Der Rest hängt von ihm  ab.

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