Polemie
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Die Tour de France

Die Tour de France
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Jetzt, wo wieder überall Schnee liegt, jeder mal auf die Schnauze fällt, weil es einfach nur glatt ist, muss man von Fahrrad fahren reden. Jeder, der Fahrradfahrer ist, und auch auf so ein Objekt angewiesen ist, versteht, dass man in diesen Tagen leichte Probleme haben kann. Vom Rutschen bis zum einfachen Hinfallen. Und da geht es von Brechen über Fleischwunden zu Nichts.

Also. Jetzt, da diese Zeiten angebrochen sind, ist es so unpassend wie noch nie, über die Tour de France und die ganzen anderen Rennen generell zu reden bzw. debattieren. Deswegen mache ich das jetzt.

Teil 1: Was ist die Tour de France?

Tja. Als Wahlfranzose würde ich dieses Radrennen ganz einfach als Frankreichrundfahrt definieren. Viele Menschen, in verschiedenen Teams, mit verschiedenen Sponsoren, fahren um die Wette durch Frankreich, um immer am schnellsten durch das Ziel zu kommen, das meistens 200 bis 300 Kilometer entfernt ist.

Teil 2: Ist nicht nötig

Mehr braucht man auch fast nicht zu sagen. Jeder kennt die Tour. Allerdings kann man noch auf das ganze Doping-Ding eingehen. Viele sind gegen die Tour, weil einige, nicht wenige, Radfahrer mit nicht erlaubten Dopingsubstanzen erwischt wurden. Wo ist das Problem? Okay, es ist nicht ehrlich, aber es dopen doch sowieso alle. Warum sagt man nicht einfach : der, der am besten dopt hat gewonnen? Das finde ich persönlich bescheuert, aber naja, manche denken so. Es geht doch um Sport, um Monate-, jahrelanges Training und nicht um Medikamente.

Deswegen haben ARD und ZDF sich auch entschieden, die Tour nicht mehr zu übertragen, obwohl sie das aber dann doch gemacht haben, glaube ich. Vielleicht aber auch nicht. Ist ja auch egal.

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Wie ich Lou zum Schreiben brachte

Wie ich Lou zum Schreiben brachte
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Nachdem ich den Blog zusammen mit dem Admin die letzten Wochen praktisch alleine stemmen musste, wollte ich unsere österreichische Allzweckwaffe Lou wieder reaktivieren, auf dass sie uns ein wenig unterstützt.

Ich schrieb :

Hallo Lou,
Es ist verdammt lang her und ich wollte einfach mal fragen, ob du  nicht mal wieder einen text auf polemie schreiben könntest ?
Fred

Ihre Antwort :

hakuna matata, stresser =]

Ich dachte, das wird nie etwas. Doch nur eine knappe halbe Stunde später ging ihr Artikel auf Polemie online. Dennoch schrieb ich ihr noch einmal und machte ihr Druck, nur um ihr auf den Geist zu gehen.

Ich schrieb :

Sehr geehrte Frau Lou (Name  von der Redaktion geändert),

Nachdem Sie sich jetzt mehr als 8 Monate Kreativpause gegönnt haben,
möchten wir sie darauf hinweisen, dass mit unserem Admin Vitou ein
mündlicher Vertrag besteht, der besagt, dass Sie regelmäßig Artikel
schreiben müssen. Sollten Sie das nicht innerhalb der nächsten 48
Stunden tun, werden wir sie verklagen und notfalls bis vors
Österreichische Verfassungsgericht ziehen.

Mit freundlichen Grüßen,

Fred
Chefjurist bei Polemie

Sie antwortete :

Lieber Herr Fred (Name  von der Redaktion geändert),

Ihre Drohung (tut mir leid, aber das ist die treffendste Bezeichnung die mir dazu einfällt) erscheint mir ein wenig lächerlich.
Zum Ersten ist es nämlich so: Ich muss garnichts. Nichtmal atmen, wenn ich nicht will.
Zum Zweiten, und das werden sie als Autor und Schauspieler wahrscheinlich bestätigen können, wirkt sich Stress nicht unbedingt positiv auf die Kreativität aus.
Dennoch komme ich Ihrer Aufforderung nach, muss Ihnen aber sagen, dass es vollkommen ausreicht mich um etwas zu bitten.
Merken Sie sich das.
Warum Ihnen gerade jetzt einfällt ist mir allerdings ein Rätsel.
Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir das nächste Mal nichts von Gericht vorjammern, das vertrage ich nur ungut.
Was immer es ist, es lässt sich bestimmt außergerichtlich regeln.

Ich antwortete :

hakuna matata, stresserin =]

Sie antwortete :

mein leben ist immer hakuna matata, bin allerdings kein spielverderber, mache also mit bei .. was auch immer das hier ist oder sein soll

PS : Die Bilder müssen nicht immer zum Artikel passen .

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Und endlich mal was durchziehen..

Und endlich mal was durchziehen..
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mit der zeit wird alles klarer
tu was du willst oder lass es bleiben, keine halben sachen
ich sage was ich denke, oder sage nichts
ich denke, ich denke mehr als man sollte, vor allem wenn ich viel alleine bin
einsamkeit macht kreativ, ich weiß es schon lange
und richtig gut und genial macht einen erst das alleine sein, die intensive außeinandersetzung mit dem ich
das schreibt sich gut, so nüchtern, so ohne alles, so leer, so brainwashed
wir werden manipuliert
immer
von allem
lass los, einfach alles los
sei nichts, sie alles, sie du
ich mag dieses gefühlte nirwana, diese leere und stille, dieses auflösen und eins werden mit der welt und dem universum
wir sind bloß eine ansammlung von atomen, ein haufen energie, mehr nicht, warum sind wir so stolz drauf menschen zu sein?
was ist daran bitte toll?
nenn es zufall, nenn es schicksal, dass wir sind was wir sind, aber wir sind nicht mehr oder weniger als alles andere
nicht nur aus physikalischer und chemischer sicht
und menschen zu kennen, die einen verstehen, nicht bloß so tun, ist das wichtigste
mit denen man wirklich reden kann, über alles, egal was
das innerste äußern und aufs äußerste verinnerlichen
das ist es, worum es wohl geht, in diesem spiel, dieser illusion die wir leben nennen, und die niemals endet
was ist schon tod? was sterben? wir sterben nicht, wir sind ewig
die umstände ändern sich, unsere morphologie, aber die energie aus der wir bestehen bleibt, wandelt sich
unsere wahrnehmung, falls auch diese nicht bloß illusion ist, vergeht, ändert sich, ist etwas vergängliches
es ist die seele, die wir fürchten zu verlieren, die wir nicht missen wollen
gibt es diese denn überhaupt?
habe alle menschen sowas wie seele?
sind wir deswegen den anderen lebewesen überlegen?
ich zweifle, wir sind eins mit …
wie ernüchternd in einem solchen moment aus seinen gedanken gerissen zu werden
dieses aggression die sich langsam ausbreitet und vom kopf abwärts strömt, sich in den magen bohrt und die luge zusammendrückt
wie absurd und überflüssig das alles ist, bedenkt man, dass wir nichts weiter sind als dreck auf einem staubkorn, das in der unendlichkeit schwebt
wie verachtenswert wir nicht sind, wie jämmerlich und abscheulich wir sein können
zu dumm um das leben begreifen zu können
zu beschränkt
und die, die auf dem richtigen weg sind, einem sehr hoffnungslosem weg wohlgemerkt, werden verachtet vom rest der welt, belächelt und für verrückt erklärt
aber die menschen lernen nicht
das es herrrscht über uns, wir sind nichts weiter als hochentwickelte, triebgesteuerte tiere

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Fuhrwerk Orange

Fuhrwerk Orange
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Die Orange als Frucht wurde dem großen Publikum zum ersten Mal als Bote und Symbol des Todes in “Der Pate”, “Der Pate-Teil  II” und  ”Der Pate-Teil III” bekannt. Regisseur Francis Ford Coppola und sein Team machten sich einen Spaß daraus, den geneigten Zuschauer mehrfach in die Irre zu führen, indem sie orangefarbene Orangen auf den Tisch legten und dennoch alle Personen am Leben ließen.

Der Mobilfunkanbieter Orange schlägt sein Kapital ebenfalls größtenteils daraus, dass Orange eine leckere, hippe und angesagte Farbe ist, die vor allem Jugendliche anspricht und in der Psychologie für Erfrischung, Fröhlichkeit, Lust und Freude steht.

Viele Menschen mögen die Orange in Hautform nicht besonders. Das bedeutet nämlich im medizinischen Fachjargon Cellulite und kann zu einem ernstzunehmenden ästhetischen Problem werden.

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Gastbeitrag von Robyn

Gastbeitrag von Robyn
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An dieser Stelle einfach mal zwischendurch ein Songtext zum Thema Gleichheit in englischer Sprache von unserer ironischen Gastautorin Robyn :

Even if we’re different and sometimes bizarre

We can live together without war

Forget all the prejudices, just be smart

And open your mind and your heart

You know that racism is wrong

So if you’re outcast, sing our song

Black, yellow or white

This is the biggest fight

Right or wrong

Equality is strong

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Spiel mir auf das Lied vom Tod an

Spiel mir auf das Lied vom Tod an
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Selbstreferenzialität ist cool. Das habe ich während meiner langjährigen Tätigkeit bei der Firma Pausefilm gelernt. Man klaut Ideen aus seinen eigenen Werken und macht Anspielungen, die sowieso keiner versteht. Aber noch besser ist es, Objekte aus der Populärkultur zu kopieren.

Bei unseren Filmen waren das bereits “Lola rennt”, “Inglourious Basterds”, “Der Pate”, “Forrest Gump” und “Sonnenallee”.

Die Zeichentrickserie “Die Simpsons” beweist nun schon seit mehr als 20 Jahren, wie man subtil und geistreich eigene Ideen mit denen anderer Künstler verknüpft, wie man auf dem Bild zu diesem Artikel, das Bart als Alexander DeLarge aus “Uhrwerk Orange” zeigt, sehen kann.

Kaum ein Hollywood-Streifen blieb bisher von der scheinbar unbegrenzten Fantasie der Simpsons-Macher verschont, jedoch wird dies eher als eine Ehre angesehen, denn die hohe intellektuelle Qualität der Serie ist heutzutage selbst von hartgesottenen Kritikern nicht mehr zu leugnen.

Aber bevor ich jetzt völlig abschweife, möchte ich nur noch kurz sagen, dass es ganz toll ist, wenn jemand dann mal eine Anspielung doch versteht. Man weiß, man hat alles richtig gemacht und man weiß, man hat das Ursprungswerk ausreichend respektvoll behandelt.

Also bitte ich Sie, lieber Leser, seien Sie doch mal aufmerksamer, wenn Sie das nächste mal einen Film sehen, in dem ein älterer Herr im Anzug eine kleine Katze streichelt und dabei über einen Auftragsmord spricht.

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Und bitte !

Und bitte !
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Wenn man an einem Drehbuch schreibt, was ich in letzter Zeit immer öfter tue, hat man immer ein zwiespältiges Gefühl. Auf der einen Seite spürt man selbst seine eigene Genialität, Vorstellungskraft und Eloquenz. Auf der anderen Seite hat man immer Bedenken, ob die großartigen Ideen auch genauso großartig auf der Leinwand umgesetzt werden können. Man hat Angst, dass die Schauspieler ihren Text nicht können, dass das Licht unpassend ist und dass der Ton zu wünschen übrig lässt. Wie gerne würde ich all diese Bedenken einfach über Bord werfen und meine eigene Klassigkeit still bewundern, doch leider kann ich das nicht, denn der Finanzierungsplan der Firma Pausefilm, für die ich arbeite, bewegt sich zurzeit leider noch im einstelligen Millionenbereich.

Ich bin Autorenfilmer, dass heißt, dass ich versuche, die wichtigsten Aspekte, ausgenommen die Kamera und den Schnitt, der Filme, die ich mache, selbst zu gestalten. Der Dreh an sich macht mir persönlich viel mehr Spaß als die Vorlage dazu zu schreiben, man kann wichtige Dinge lernen, Anweisungen geben, den Darstellern zusehen, über Versprecher lachen und sich auf seinem Regiestuhl unglaublich wichtig fühlen. Doch auch wenn es so viel Spaß macht, versucht man doch immer, ernst zu bleiben und das Beste aus seinen bescheidenen Mitteln herauzuholen, was mir bisher -zugegeben- nicht immer gelang. Daher will man als Autorenfilmer seine technischen Möglichkeiten ständig verbessern, neue Kameras kaufen, eine Tonangel zusammenzuschrauben und mit Hilfe von diversen Nachbearbeitungsprogrammen und Spezialeffekten das Ganze etwas aufpolieren.

Doch egal was für ein tolles Equipment man besitzt, man muss immer wieder bedenken, dass man alleine keine Filme machen kann. Hinter jedem Werk stehen dutzende von professionnellen Mitarbeitern, die sich aufopferungsvoll darum kümmern, dass der Oberbeleuchter immer schön genug Kaffee hat.

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